
Fußball ist in Deutschland Lebensanschauung, Tradition, manchmal auch Religion. Aber Fußball ist nicht gleich Fußball.
Als Christa Kleinhans, Renate Bress, Anne Droste, Inge Kwast und Grete Eisleben in den 50er Jahren spielten, hieß Frauenfußball noch Damenfußball und war offiziell vom DFB verboten – dennoch spielten sie erste Länderspiele in ausverkauften Stadien.
Sabine Seidel und Gisela Liedemann sind zwei der Pionierinnen des ostdeutschen Frauenfußballs und waren in den 70er Jahren bei Turbine Potsdam aktiv. Wegen ihrer Schußtechnik gilt Sabine Seidel bis heute als die beste Spielerin der DDR.
Und Petra Landers aus Bochum war Mitglied der ersten offiziellen Frauen-Nationalmannschaft. Sie erhielt 1989 ein Kaffeeservice als DFB-Prämie für den Gewinn der Europameisterschaft.
In diesem Film erzählen sie aus ihren bewegten und bewegenden Fußball-Leben, untermalt von vielen wunderbaren Fernseh-Berichterstattungen aus dem ost- und westdeutschen Fernsehen.
Vorwort
Dr. Theo Zwanziger
Sprecher
Werner Hansch
Kamera
Miriam Troescher
Ton und Mischung
Antje Volkmann
Musik
Johannes Repka
Montage
Marlene Assmann
Buch und Regie
Tanja Bubbel
Recherche
Ute Lauzeningks
Titelgestaltung
Valerie Assmann
Zusätzlicher Ton
Jacob Ilgner
Mischung
Stefan Haberfeld
Produktionsleitung
Jessica Boenisch
Herstellungsleitung
Holger Lochau
Künstlerische Betreuung
Jana Marsik
Produktion
Hochschule für Film und Fernsehen “Konrad Wolf” 2010